Mitmach-Aktion
Mitmach-Aktion

Historie

2020

Der Landkreis St. Wendel gehört zu den Gewinnern beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2020“. Die Auszeichnung wurde für den großflächigen Probeanbau der „Durchwachsenen Silphie“ vergeben. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum ausgezeichneten Projekt unter: www.klimaschutz.de/wettbewerb2020

Beim Vergleich der 401 Landkreise und kreisfreien Städte steht der Landkreis St. Wendel auf Platz eins im Energieatlas von E.ON. In den drei Kategorie Bürgerengagement, Patente und Ökostromanlagen hat E.ON Daten zu Bundesländern, Landkreisen und kreisfreien Städten ausgewertet und einen Meister-Index erstellt. Womit wir im Landkreis St. Wendel punkten und was uns besonders auszeichnet, hat E.ON hier auf seiner Internetseite zusammengestellt.

2018

Seit 2018 ist der Landkreis St. Wendel vertreten im IkoNE-Netzwerk der Nationalparkregion und lud die Teilnehmer am 24. Mai zu einem Netzwerktreffen nach St. Wendel ein. Das Netzwerk verfolgt den Aufbau und die dauerhafte Verankerung eines Energie- und Klimaschutzmanagement in der Nationalparkregion gemeinsam mit den beteiligten Kommunen und will den Ausbau erneuerbarer Energieträger/Technologien fördern.

Offizieller Start des „Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk im Landkreis St. Wendel“ am 12.06.2018. Aufgabe und Ziel des vom Bund geförderten Netzwerks ist es, durch dauerhafte Effizienzmaßnahmen Energieeinsparungen für die Kommune zu generieren. Netzwerkverantwortlicher und Förderempfänger ist die EPG gemeinsam mit der ARGE SOLAR in einer Arbeitsgemeinschaft

2016

Im April 2016 lud das ZEN alle weiterführenden Schulen im Landkreis in das NT Kino St. Wendel ein, um den Kinofilm „POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion“ zu sehen. Vier Schulen haben mit rund 150 Schülern teilgenommen.

1. „Kommunentour“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr mit der ArgeSolar im Landkreis St. Wendel

Bundesweite Veröffentlichung der Ergebnisse des Projektes „Interkommunale Kooperation als Schlüssel zur Energiewende“, mit unserer Klimaschutzinitiative als Praxisbeispiel.

Veröffentlichung der bundesweiten Begleitstudie und Lehrmaterial zur Förderung der LED-Sanierung, mit Beteiligung des Landkreises St. Wendel

Neue Serie zum Thema „Klimaschutz in Städten und Gemeinden“ im Umweltmagazin Saar des BUND Saar - Landkreis St. Wendel als Praxisbeispiel dargestellt

Projekt „Landkreise in Führung!“ zur Mobilisierung und Stärkung von Landkreisen als Multiplikatoren im kommunalen Klimaschutz. Durchgeführt von adelphi aus Berlin, finanziert vom Bundesumweltministerium - Landkreis St. Wendel bundesweit als einer von drei Vorreiterkreisen ausgewählt, u.a. aufgrund der vorbildlichen kommunalen Zusammenarbeit.

2014

Kinderklimaschutzaktionen in Schulen (Aktion Fifty/Fifty), in allen weiterführenden Schulen im Landkreis, Sensibilisierung der Schüler für das Thema Gebäudeenergieeffizienz. Die Einsparungen kommen hälftig dem Schulträger und der Schule zugute

Beispiel für Öffentlichkeitsarbeit: Aktion „Heizungspumpentausch“ – gesucht ist die älteste Heizungspumpe im Landkreis St. Wendel. Gewinn ist der kostenlose Austausch durch einen lokalen Heizungsbauer gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe

Der Landkreis St. Wendel ist für das Forschungsvorhaben „Intra- und interkommunale Kooperation als Schlüssel zur Energiewende“ ausgewählt worden (als eines von sechs Kooperationsmodellen bundesweit).

Die EPG ist beteiligt am Bau des Windparkprojekt Oberthal. Das Ergebnis ist ein mustergültiges Windparkprojekt für die Region unter großer Beteiligung durch die Region

2012

Im September 2012 wird das Klimaschutzkonzept von Prof. Dr. Peter Heck im Beisein von Bundesumweltminister Peter Altmaier und Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer in St. Wendel der Öffentlichkeit vorgestellt. Es dient seither als Handlungsleitfaden zur Umsetzung der Klimaschutzinitiative des Landkreises.

Dass die Initiative „Null-Emission Landkreis St. Wendel“ auf einem guten Weg ist, beweist der Gewinn des Bundeswettbewerbs Kommunaler Klimaschutz 2012. In der Begründung der Jury wird insbesondere das umfassende Kooperationsnetzwerk hervorgehoben, das ideale Voraussetzungen schaffe, die Klimaschutzinitiative umzusetzen.

2010

Der Landkreis St. Wendel intensiviert seine Aktivitäten im Klimaschutz und in der regionalen Nachhaltigkeit. Landrat Udo Recktenwald beruft die „Lenkungsgruppe Klimaschutz" (LG). Dort sind neben dem Landkreis, die KulturLandschaftsInitiative St. Wendeler Land e.V. (KuLanI), die Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land mbH (WFG) und seit 2011 das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) vertreten. Durch die interdisziplinäre Besetzung vereint die LG eine Vielzahl von Kompetenzen. Frei von politischen Interessen und Befindlichkeiten steuert sie seither die Initiative "Null-Emission Landkreis St. Wendel".
Entscheidungsgewalt behalten die politischen Gremien. Daher wurde gleichzeitig ein Beirat etabliert. Dieser setzt sich aus dem Landrat und allen acht Bürgermeistern des Landkreises zusammen. Dies fördert in hohem Maße die Verankerung in der Politik und ermöglicht den fortlaufenden Dialog mit allen Gemeinden und der Stadt St. Wendel.

2019

Projekt zur Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes und des zugehörigen Maßnahmenkataloges - zur Aufnahme neuer Schwerpunktthemen im Rahmen der Klimaschutzinitiative "Null-Emission Landkreis St. Wendel“

Berufung/ Mitgliedschaft im bundesweiten „Arbeitskreis Kommunaler Klimaschutz“, Landkreis St. Wendel seit 19.02.2019 Neumitglied und damit ein Vertreter der Städte, Gemeinden und Landkreise auf Bundesebene. Aufgabe ist zur politischen Meinungsbildung beizutragen, z. B. durch Stellungnahmen bei Gesetzesvorhaben, etc.

2017

Neue Beteiligungsmöglichkeiten der BürgerEnergieGenossenschaft eG (BEG) St. Wendeler Land an der Windenergie in der Region

Land(auf)Schwung Projekt „Durchwachsene Silphie“ der Fachgruppe Biomasse im ZEN erfolgreich in die Umsetzung gestartet. Auf den rund 42 ha Anbaufläche der neun teilnehmenden Landwirte – darunter alle vier Biogasanlagenbetreiber im Landkreis – wurde vom 29. April bis 1. Mai die Aussaat vorgenommen. ZEN als Antragsteller und Abwicklungspartner

Die Verbraucherzentrale des Saarlandes (VZ) ist dem Zukunfts-Energie-Netzwerk (ZEN) des Landkreises St. Wendel beigetreten. Daher verlosen VZ und ZEN je zwei Energieberatungen pro Kreisgemeinde im Gesamtwert von 320 Euro.

2015

Auszeichnung „Energie-Kommune“ durch die Agentur für Erneuerbare Energien, als erste Kommune im Saarland – mit großem Medieninteresse

Bioenergiedorfcoaching in den St. Wendeler Nationalparkgemeinden Nohfelden und Nonnweiler

Teilnahme am European Energy Award“ (EEA), ein mehrjähriges, internationales Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die kommunalen Energie- und Klimaschutzaktivitäten erfasst und bewertet werde

2013

Seit Januar 2013 beschäftigt der Landkreis St. Wendel als erster Kreis im Saarland einen Klimaschutzmanager. Seither steht die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes im Mittelpunkt der Arbeiten.

Die BürgerEnergieGenossenschaft (BEG) aus Freisen stellt sich kreisweit auf. Im Rahmen der Entwicklung zum Null-Emissions-Landkreis will sie weitergehende Aufgaben übernehmen und die Rolle der BürgerEnergieGenossenschaft St. Wendeler Land übernehmen.

2011

Das Leitbild und die Ziele der Initiative werden mit allen Gemeinden und der Stadt St. Wendel diskutiert und in Form einer Kooperationsvereinbarung in den politischen Gremien einstimmig beschlossen.

Ein erster konkreter Schritt ist die Erstellung eines Solardachkatasters. Das Kataster zeigt flächendeckend die Potenziale für Solar- und Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen im Kreis St. Wendel.

Das IfaS wird beauftragt, ein Klimaschutzkonzept zu erstellen.

Im Oktober findet die Kick-Off-Veranstaltung zur Gründung des Zukunfts-Energie-Netzwerks (ZEN) statt, die mit einem Grußwort der saarländischen Umweltministerin Dr. Simone Peter eröffnet wird.

Im Dezember wird die Energie-Projekt-Gesellschaft St. Wendeler Land mbH (EPG) gegründet.